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Computersucht

  1. Als computersüchtig gilt jemand, der…
    1. …den Computer jeden Tag für private Zwecke nutzt.
    2. …mehr als drei Computer besitzt.
    3. …den zwanghaften Drang verspürt, sich täglich möglichst oft und stundenlang mit dem Computer zu beschäftigen.

  2. Der aktuelle Drogenbericht der Bundesregierung warnt vor „neuen“ Süchten aus der Computerwelt. Wie viel Prozent der Internetnutzer gelten bereits als süchtig?
    1. etwa ein Prozent
    2. drei bis sieben Prozent
    3. zehn bis zwölf Prozent

  3. Welche körperlichen Folgen kann eine Computersucht haben?
    1. Betroffene werden nicht so schnell müde wie andere, da ihr Körper es gewöhnt ist, weniger Schlaf zu bekommen.
    2. Die Betroffenen sind viel anfälliger für Krankheiten, da ihr Immunsystem extrem schwach ist
    3. Unter- oder Übergewicht, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen oder Sehstörungen

  4. Welche sozialen Folgen kann eine Computersucht haben?
    1. Die stundenlangen Online-Zeiten verursachen so hohe Kosten, dass sich Betroffene stark verschulden
    2. Man trifft sich mit Internetbekanntschaften auch in der realen Welt und vergrößert so den Freundeskreis
    3. Stress mit den Eltern, soziale Isolation, schlechte Noten in der Schule

  5. Stimmt es, dass Computersüchtige ebenfalls unter körperlichen Entzugserscheinungen leiden, wenn sie ihre „Droge“ nicht konsumieren können?
    1. Quatsch! Das passiert nur bei stoffgebundenen Süchten wie der Alkohol- oder Nikotinsucht.
    2. Ja, das stimmt, Sie leiden dann beispielsweise unter Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Schweißausbrüchen.
    3. Nein, der Körper hat mit dieser Sucht gar nichts zu tun.

  6. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen hat untersucht, ob Mädchen und Jungs gleichermaßen anfällig für eine Computersucht sind. Dafür wurden mehr als 44.000 Schülerinnen und Schüler neunter Klassen befragt. Wie lautete eurer Meinung nach das Ergebnis?
    1. Jungs sind auf jeden Fall gefährdeter. Etwa 15,8 Prozent der befragten Schüler sitzen mehr als 4,5 Stunden täglich am PC, bei den Mädchen waren es nur 4,3 Prozent.
    2. Mädchen sind definitiv anfälliger. Etwa 15,8, Prozent der befragten Schülerinnen sitzen mehr als 4,5 Stunden täglich am PC, bei den Jungs waren es nur 4,3 Prozent.
    3. Ich glaube, es gibt kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Ob jemand suchtgefährdet ist, hängt nur vom Charakter ab.

 

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