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Entstehung

 

Stiftung Sehnsucht

test Am Anfang von SehnSucht stand ein Film („Sehnsüchtig“). Die Regisseurin Tanja Henlein dokumentierte darin die Geschichte einer gleichaltrigen jungen  Frau, deren Leben seit dem zwölften Geburtstag einen ganz anderen Lauf nahm als ihr eigenes: eine zerrüttete Familie, Gewalt, sexueller Missbrauch, Obdachlosigkeit. Irgendwann Heroin und Prostitution. Eine Spirale aus Schmerz und Betäubung. Kein Einzelfall.

Die Bilder, die die Kamera eingefangen hatte, ließen Tanja Henlein nicht mehr los. Sie beschloss, der jungen Frau zurück ins normale Leben zu helfen. Ein steiniger, schmerzvoller Weg mit vielen Rückschlägen und Enttäuschungen. Aber die beiden Frauen schafften, was fast unmöglich schien: den Heroinentzug und die Entwicklung von Strukturen, die ein „Ja“ zum Leben möglich machen – Gemeinsam gründeten sie im Jahr 2001 das Suchtforum, eine Initiative für Präventionsarbeit an Schulen – damit anderen die Erfahrungen mit der Sucht erspart bleiben.

Das Suchtforum fand im Raum München schnell großen Anklang bei Schülern, Lehrern und Eltern. Mangels Zeit und Geld war die Nachfrage aber immer größer als das realisierbare Angebot – bis Kai Pflaume von der Geschichte und dem Engagement des Suchtforums erfuhr. Von den Zielen war er sofort überzeugt und bot spontan seine Unterstützung an. „Dank seines Einsatzes in der Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema konnten wir die Stiftung SehnSucht gründen, die Kinder und Jugendliche vor dem Einstieg in die Sucht schützen soll“, so Tanja Henlein.

Seit der Gründung der Stiftung SehnSucht konnte das suchtpräventive Projektangebot inzwischen massiv ausgebaut werden. Die Programme der Stiftung SehnSucht sind authentisch und spannend. Natürlich beruhen sie auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Suchtprävention. Sie sind an jeder Schule durchführbar und können in ganz Deutschland gebucht werden.

 

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